Ener­ge­ti­sche Traumaauflösung

Jeder Mensch erlebt Ereig­nis­se auf sei­ne indi­vi­du­el­le Wei­se.
Auf wel­che bewuss­ten oder unbe­wuss­ten Erfah­run­gen wird zurück­ge­grif­fen?
Wie umsorgt und gebor­gen fühl­te sich der Mensch vor dem Ereig­nis?
Die Wahr­neh­mung ist so indi­vi­du­ell wie die Ver­ar­bei­tung des Erleb­ten. Das Aus­maß eines Trau­mas hängt nicht von der Dra­ma­tik des Ereig­nis­ses ab.
Was pas­siert über­haupt bei einem Trauma?

Ener­ge­ti­sche Traumaauflösung

Ein nicht zu bewäl­ti­gen­des Ereig­nis erle­ben Kör­per und/oder See­le als Trau­ma. Der Mensch bleibt in dem Erleb­ten gefan­gen, befin­det sich im Schock. Sein Sys­tem kommt aus dem Rhyth­mus, aus sei­ner Schwin­gung. Das Ner­ven­sys­tem baut eine Span­nung auf, die sich nicht auf natür­li­che Wei­se ent­la­den kann. Der Rhyth­mus ist gestört, das Ner­ven­sys­tem gereizt und überanstrengt.

Bleibt der Kör­per in die­ser Über­an­stren­gung, ist der Mensch über­for­dert. Er ent­wi­ckelt indi­vi­du­el­le Mecha­nis­men, um mit die­ser Über­for­de­rung zurecht­zu­kom­men. Der Rhyth­mus bleibt trotz intel­li­gen­ter Über­le­bens­stra­te­gien gestört.

Die Anspan­nung ist auf ver­schie­de­nen Ebe­nen zu spü­ren — kör­per­lich, men­tal, emo­tio­nal, ener­ge­tisch und see­lisch. Ist der Mensch aus sei­nem Rhyth­mus, ver­än­dert er sich. Das Leben wird anstren­gend — ist kaum zu bewäl­ti­gen — je nach Trauma.

Fol­gen einer chro­ni­schen Über­be­las­tung kön­nen sich äußern als

  • Schlaf­stö­run­gen
  • Geräusch­emp­find­lich­keit
  • Gerin­ge­re Gelassenheit
  • Schreck­haf­tig­keit
  • Atem­not
  • Herz­ra­sen
  • Angst­stö­run­gen
  • Alp­träu­me
  • Unkla­re kör­per­li­che Symptome
  • Schwin­del
  • Übel­keit

Dies sind nur eini­ge Sym­pto­me einer chro­ni­schen Überanstrengung.

Die anhal­ten­de Über­rei­zung kann dann oft nur ertra­gen wer­den mit Hil­fe von kur­zen Ent­la­dun­gen, wie etwa Wut­aus­brü­chen, anhal­ten­des aggres­si­ves Ver­hal­ten, stän­di­gem Aktio­nis­mus oder über­mä­ßi­gem Rede­drang. Miss­brauch von abhän­gig machen­den Sub­stan­zen als Betäu­bung kommt häu­fig vor.

Der Ansatz zur Trau­ma­be­wäl­ti­gung ist daher, das Trau­ma auf­zu­spü­ren und dem Kör­per und der See­le zu signa­li­sie­ren, dass das Erleb­te vor­bei ist. Es wur­de über­lebt. Der gesun­de Rhyth­mus kann durch ver­schie­de­ne Maß­nah­men wie­der­erlangt werden.